Eine Schule in der Kleinstadt Panauti

Zusammen mit Förderern unseres Hilfvereines haben wir die Shree Panauti Lower Secondary School besucht. Wir waren angetan von der Freude der Kinder und des Lehrpersonals, hier ist besonders der Lehrer Rajan Karmacharya zu erwähnen. Mit großen Engagement wollen sie diese Schule, in der vorwiegend Kinder aus einfachsten familiären Verhältnissen unterrichtet werden, zu einer Bildungstätte machen, die sich um weit mehr, als den Unterricht kümmert. Gerne haben wir noch mehr Patenschaften übernommen und uns von der ordentlichen Durchführung der Schulspeisung überzeugt.


Die Shree Panauti Lower Secondary School unterrichtet derzeit fast 200 Schülerinnen und Schüler. Fast alle kommen aus einfachen bis sehr armen Familien, haben nur noch ein Elternteil oder sind Waisenkinder, die bei Verwandten unterkommen konnten. Wir haben Kontakt zum Principal Laxmi Krishna Tamrakar aufgenommen, uns bei einem Besuch die Schule zeigen lassen und natürlich nachgefragt, welche Schülerinnen und Schüler er derzeit für unser „Patenschaftprojekt“ vorschlagen würde. Ganz spontan bekamen wir zur Antwort „ALLE“. Einige Tage später bekamen wir einen Anruf, dass die bedürftigsten Kinder ausgesucht wären,

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er und sein Schulteam sehr glücklich wären, wenn wir die Finanzierung übernehmen könnten. Nun haben wir Patenschaften für fünf Kinder übernommen und hoffen natürlich, da die Armut so offensichtlich ist, dass es noch mehr werden.

Wir bezahlen derzeit für die Kinder je zwei Schuluniformen, Hefte, Schreib- und Unterrichtsmaterial. Ohne dies wäre eine normale Teilnahme am Unterricht nicht möglich, aber weder Eltern noch Verwandten der Kinder verfügen über finanzielle Mittel dies zu finanzieren.

Wir können durch Ihre Spendenbereitschaft nun noch einige Patenschaften mehr übernehmen!

November 2015

Wir haben noch zehn weitere Patenschaften übernommen! Die bedürftigen Kinder erhalten jeweils für ein Jahr das benötigte Lehrmaterial und die Schuluniform.

Durch unseren persönlichen Kontakt mit Madhav Shrestha, unserem 2.Vorsitzenden von Wir fuer Nepali – Hami nepali ko lagee e.V. , und den zweimal jährlich stattfindenden Reisen unserer Vereinsmitglieder nach Nepal (stets auf eigene Kosten), haben wir immer Überblick und Kontrolle über die verwendeten Spendengelder!

Die Shree Panauti Lower Secondary School im Dezember 2016

So schnell ist Hilfe möglich! Mit Ihren Spendengeldern konnten wir dem Anliegen, welches am 01. November 2016 an uns herangetragen wurde, gerecht werden. Dringend wurde um die Finanzierung von zwei Nachhilfelehrern gebeten. Lernschwache Schüler und Schülerinnen blieben aus Scham dem Unterrricht fern. Schnell waren eine junge Mutter (Englischlehrerin, das Baby ist mit dabei) und ein Junglehrer gefunden, die nach dem regulären Unterricht Nachhilfe erteilen. Für umgerechnet etwa 360 EUR erteilt eine Lehrkraft ein ganzes Jahr Nachhilfeunterricht. Sehen Sie dazu ein paar Bilder!

Shree Panauti Lower Secondary School Schulspeiseprojekt

Der Schulleiter und seine Mitarbeiter versuchen den Ihren anvertrauten Schülern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Ohne finanzielle Unterstützung von Aussen erscheint dies fast ausweglos. So sind sie immer auf der Suche nach Sponsoren und Spendern. Mit Ihrem Hilfsprogramm versuchen sie Spender zu finden, welche die Kosten der Speisung für eine je eine Klasse übernehmen.

Hier helfen wir !

Mit Ihren Spenden ist dies möglich!

Projektbeschreibung

Dieses Projekt soll helfen, dass die Kinder gesund bleiben. In unserer Schule kommen viele Kinder hungrig zur Schule und ihre Eltern können ihnen auch keinen noch  so kleinen Imbiss mitgeben.

Wir möchten einmal am Tag ein Essen anbieten, damit die Schüler nicht hungrig im Unterricht sitzen.

Die Schüler und Schülerinnen können sich so viel besser auf den Unterricht konzentrieren und sie bleiben gesund und kräftig.

Wir möchten dieses Projekt gerne unterstützen.

Wir haben es mit Ihren Spenden geschafft! Die Schulspeisung ist für die nächsten drei Jahre gesichert! Für alle Schüler und Schülerinnen kann nun jeden Tag eine Mahlzeit serviert werden. Bitte bedenken Sie, dass viele Kinder jeden Morgen ohne Essen zur Schule kommen.


Wir finanzieren nun seit März 2018 für über 200 Schulkinder eine Mahlzeit täglich. Ein großes Dankeschön der Georg-Kraus-Stiftung für die dreijährige Finanzspritze.

Bitte helfen Sie weiter mit Ihrer Spende! Wir möchten diese Hilfe für viele Jahre aufrecht erhalten.

Wenn Sie diese Bilder betrachten, denken Sie nicht, oh wie einfach und schmutzig. Mit Ihrer Hilfe war es möglich jedem Schulkind einen kleinen Start ins Leben zu ermöglichen. Unsere europäischen Maßstäbe müssen wir bei dieser Nothilfe ganz vergessen!

Panauti 2016

Wir haben unseren Patenkindern der Shree Panauti Lower Secondary School ihre neuen Schuluniformen, den Schulrucksack und das Unterrichtsmaterial, auf Wunsch unseres engagierten Lehrers Rajan Karmacharya persönlich überreicht. Er versucht immer, zumindest ein Elternteil oder bei Waisen andere Verwandte der Schüler/innen, zur Teilnahme zu animieren. Die Kinder kommen aus sehr schwierigen familären Verhältnissen mit wenig sozialen Kontakten. Aber an diesem Tag war eine gute Stimmung und die Freude groß.

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Unsere „Patenschaften“

Im Frühjahr 2018 haben wir wieder fünf neue Patenkinder in unsere Förderung aufgenommen. Die einzelnen Schicksale machen immer wieder sehr betroffen. Jedoch hören wir immer, dass alleinerziehende Mütter nicht für ihre Kinder Sorgen können. Männer verlassen ihre Familie, sterben bei einem Unfall oder verschwinden ins Ausland zum Arbeiten und kehren nie zurück. Diese Mütter leben häufig in einem Bergdorf, keine Schulbildung und müssen versuchen sich und ihre Kinder irgendwie mit Essen und einer bezahlbaren Schlafstelle am Leben zu erhalten. Es reicht meist nur für das Allernötigste. An Ausgaben wie Schulbücher, Schulgeld und Kleidung ist hier gar nicht zu denken.

So schwer die Trennung auch fällt hören wir stets die Bitte: „Meinen Kindern soll es besser gehen!. Bitte gebt Ihnen eine Chance auf Bildung in einem Internat in Kathmandu oder Pokhara.“ Auch der Vorschlag, die Mutter mit in die Stadt zu nehmen, ein Zimmer zu finanzieren, um mit ihren Kindern weiter zusammen leben zu können, damit diese täglich zur Schule gehen können, ist nicht umsetzbar.“ Ich kann nur bei der Feldarbeit helfen im Dorf, kann nicht die selbe Sprache, wie in der Stadt, was soll ich dort tun?“ So spricht eine Frau aus einem Dorf.

So haben wir nun die Patenschaft für diese Kinder übernommen.


Das 4-jährige Mädchen Tenzing Dolma Gurung darf nun die Dhaulagiri Boarding School in Jomsom besuchen.

Die Mutter Dolma`s, Besitzerin einer kleinen Lodge in Kagbeni, erzählte uns von der Behinderung ihrer Tochter, der schlechten finanziellen Lage (Strassenbau schneidet die Lodge völlig von der Trekkingroute ab) und/aber auch von  der Lernbegeisterung ihrer Tochter. Stunden später, als wir wieder auf unserer Wanderroute waren, stand für Familie Jäger und für mich als 1. Vorsitzende des Vereins fest:   „Wir werden  helfen!“

Wir sahen uns noch in Jomsom (ca. 1,5 Stunden Fußmarsch entfernt) die Schule mit Hostel an (siehe Foto). Hier kann das Mädchen auch die Woche über schlafen, da sie wegen ihrer leichten halbseitigen Lähmung nicht täglich, den insgesamt dreistündigen, Schulweg bewältigen kann.

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Dolma lernt fleißig und wird in der Schule immer besser. Ihre Eltern sind sehr glücklich, dass ihre kleine Tochter von unserem Verein Wir fuer Nepali -Hami nepali ko lagee e.V. unterstützt wird. Sie danken allen Spendern von ganzem Herzen! Frühjahr 2014!

Wir freuen uns sehr, dass wir hier, dank Ihrer Spenden rasch helfen konnten. Der gute persönliche Kontakt zu Vater und Mutter, ermöglicht es uns, die Entwicklung Dolmas mit zu erleben. Aus dem verschüchterten Mädchen ist eine sehr gute Schülerin geworden. Davon konnten wir uns im Frühjahr und Herbst 2012 überzeugen.

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Das achtjährige Mädchen Tshiring Diki kommt aus dem Bergdorf Mukot (Dolpo-Gebiet). Seit einigen Jahren versucht ihre Mutter Kontakt zu Hilfsorganisationen aufzubauen, um ihrer Tochter eine ordentliche Schulausbildung zu ermöglichen. Zusammen mit  einen Mönch aus dem Kloster Namo Buddha konnten  – Wir für Nepali e.V. –  den Kontakt intensivieren. Ein erstes Treffen in Kathmandu regelte die Finanzierung und Organisation. Nach einer dreitägigen Reise traf  Tshiring Diki   nun in Kathmandu ein. Sie konnte gleich ihre Schule besichtigen und ihren neuen Wohnort nahe Bouddha Nath. Die Schule darf sie, durch die Fürsprache des Mönches Tundup Gurung, vorerst kostenlos besuchen. Für Unterkunft und sonstige Lebenshaltungskosten kommen wir gerne auf. Gyalzen Gurung lebt nun im selben Internat, welches auch seine Cousine Diki besucht.

Diki ist eine gute Schülerin und kommt gut in ihrer neuen Umgebung zurecht. Ihr Papa hat sie zweimal besucht. Ihrer Mama ist die weite Anreise zu beschwerlich. Sie telefoniert manchmal mit Ihrer Tochter, was ihr sehr schwer fällt, weil sie ihr Kind nicht in den Arm nehmen kann. Sie erzählt uns, dass sie oft nur weint am Telefon, so schwer ist das Herz.


März 2016

Wir haben Gyalzen und Diki besucht! Sie haben sich toll eingelebt und sind beide sehr fleißige Schüler.

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Rinchhin hat es besonders hart getroffen. Ihre Mutter hat sich erhängt und ihr Vater ist ein Trinker, der sich nicht mehr um die restliche Familie kümmert, die in alle Winde verstreut in den Bergen lebt. Sie lebt nun in einem Internat in Kathmandu.


Wir haben Rinchhin wieder besucht im März 2014. Sie lernt viel und hat es nun geschafft, eine Klasse zu überspringen. Im Frühjahr kommt sie nun in die dritte Klasse. Trotz vieler persönlicher Bemühungen ist Rinchhin verhaltensauffällig. Schwer fügt sie sich in das Klassengeschehen ein. Sie ist sehr freundlich und angepasst, wünscht sich nur eine Ersatzfamilie, die immer für sie da ist.

Im November wird  unsere erste Vorsitzende Dagmar Simon versuchen, zusammen mir Rinchhin, der Internatsleiterin und allen Wahlverwandten eine familienähnliche Struktur zu schaffen, die Rinchhin hilft ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.
Rinchhin liegt uns besonders am Herzen, aber die normale Familienanbindung, Ausflüge und regelmäßige Kontakte reichen einfach nicht aus, um die Bindungsstörung zu beheben.

November 2015

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Wir haben Rinchhin besucht. Inzwischen ist sie eine junge Dame geworden. Freundlich und zugänglich. Einen Ausflug mit Dagmar Simon hat sie sehr genossen. Sie besucht nun die vierte Klasse, hat gute Umgangsformen und fühlt sich in ihrem Internat sehr wohl. Auch hat sie nun Freundinnen und fügt sich gut in das Internatsleben ein. Wir werden sie unterstützen bis sie einen Beruf erlernen kann! Danke für Ihre Spenden!


Seit 2013 besucht mit unserer Unterstützung die vierjährige Sujita Tamang LKG Gruppe. Sie ist jetzt schon sehr aufgeweckt und eine fleißige Schülerin.

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November 2015

Wir haben Sujita Tamang in ihrer Schule besucht. Sie besucht nun die erste Klasse, ist fleißig und aufgeweckt. Lächeln mochte sie nicht, da sie gerade ihre Frontmilchzähne verloren hat!

Lebenswerk Dil Shova

November 2017

Madhav Shrestha und Dagmar Simon besuchen Dil Shova. Ihr Altenheim ist in gutem Zustand. Mit den Spendengeldern hat Sie renoviert und die Küche mit Mobiliar ausgestattet. Inzwischen hat Sie in Patan ein  Grundstück mit Haus angemietet, in dem die Waisenkinder leben und unterrichtet werden. Das zugekaufte Grundstück wird im nächsten Jahr als Erweiterung des Alten- und Pflegeheims dienen. So können wieder mehr bedürftige junge und alte Menschen eine Heimat, Pflege und Versorgung bekommen.

Wir unterstützen Dil Shova seit einigen Jahren. Wir haben uns 2015 wieder vom Fortschritt der Bauarbeiten und dem sinnvollen Einsatz der Spenden überzeugen können. Inzwischen wurde auch das Nachbargrundstück erworben und Dil Shova wird mit Hilfe von Spendengeldern das Haus vergrößern, um noch mehr Menschen ein zu Hause bieten zu können. Bitte informieren Sie sich über Dil Shovas Lebenswerk durch Klick auf die Überschrift!

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Dil Shova der Film!



Abgeschlossene Projekte

Nepalesische Frauen lernen Lesen und Schreiben

Madhav Shrestha  hat im September 2010 mit  Spendengeldern einen Lese- und Schreibkurs auf den Weg gebracht. Es konnten sich Frauen und Männer anmelden. Das Angebot wurde nur von lernwilligen Frauen angenommen.Der Unterricht wird  von einer nepalesischen Lehrerin abgehalten. Unterrichtsräume wurde von einer Schule für die Abendstunden zur Verfügung gestellt.

Vor ein besonderes Problem wurde Herr Madhav Shrestha gestellt, als nun in den Wintermonaten die Regierung die Stromversorgung auf ein Minimum beschränkt hat. Der Zustand, dass im Abendunterricht die Frauen mit Kerzen und kleinen Taschenlampen über ihren Heften sitzen war nicht hinnehmbar. Mit unserer Hilfe wurden nun batteriebetriebene Notlampen installiert, die für ausreichende Beleuchtung sorgen.

Inzwischen ist der Anfängerkurs beendet. 22 Frauen haben inzwischen gelernt einfache Schriften zu lesen und zu verstehen. Schreiben und Rechnen wird nun im zweiten Kurs vertieft. Dazu wurde Unterrichtsmaterial besorgt.

Im April 2011 wurde nun der Fortgeschrittenenkurs abgeschlossen.

Madhav übergibt der Lehrerin neues Unterrichtsmaterial


Nepalesische Frauen lernen Englisch 2013/2014

Auf Anfrage vieler Frauen, die schon unseren Lese- und Schreibkurs absolviert haben, haben wir nun einen Grundkurs Englisch angeboten. Die Lehrerin Sareeta Shrestha, der wir herzlich danken, hat sich erneut bereit erklärt, den Unterricht zu erteilen. Wieder mußte ein Unterrichtsraum gefunden, provisorische Lichtquellen installiert und Unterrichtsmaterial beorgt werden. Inzwischen mühen sich fast 20 Frauen mit der englischen Sprache, damit sie ihren Kindern etwas bei ihren Hausaufgaben helfen können. Wir haben zwei Gruppen eingerichtet, je nach Bedarf in den Morgen- oder Abendstunden.

Unterricht am Abend 3_resizeprovisorischer Unterrichtsraum Lehrerin Sareeta Shrestha

September und November 2015

Nach dem großen Erdbeben im Frühjahr war es nicht möglich in der schwer zerstörten Schule den Lese-, Schreib- und Englischkurs fortzuführen! Inzwischen ist diese Schule wieder für den Schulunterricht freigegeben und sofort kamen wieder Anfragen vieler Frauen, ob sie nicht weiterlernen könnten. Gerne finanzieren wir erneut diesen Unterricht, den wieder unsere Lehrerin Sareeta Shrestha  abhält.

Beim Besuch von Dagmar Simon im November haben sich die Kursbesucherinnen herzlich für die Finanzierung bedankt! Nun hat die Schwester von Sareeta den Unterricht übernommen. Auch Nisha Shrestha ist sehr zuverlässig und bringt den Damen geduldig Lesen, Schreiben und etwas Englisch bei. Während des Abendunterrichts warten die Kinder draußen auf ihre Mütter!


Babu Chhiri Tamang Februar 2016

Zusammen mit zwei Vereinsmitgleidern besuchen Madhav Shrestha und Dagmar Simon Babu Chhiri Tamang in seiner Heimat Ramche im Distrikt Rasuwa/Langtang. Stolz präsentiert Babu sein neues Haus. Ein großes Wohn- und Schlafzimmer und die Küche extra. Das Wellblech wurde mit verwendet, um die Holzkonstruktion auszufüllen. Als nächstes wird noch das Dach etwas ausgebaut, um noch einen kleinen Schlafraum für die Kleinen zu schaffen. Babu und seine Familie sind sehr, sehr dankbar und glücklich! Wir danken unseren Spendern, die diese Hilfe möglich gemacht haben.

Dagmar Simon und Madhav Shrestha haben im November die Familie von Babu Chhiri Tamang besucht. Vor dem Erdbeben war Babus Heimatdorf Ramche im Distrikt Rasuwa/Langtang wunderschön an einem sonnigen Berghang gelegen. Mit Blick auf den über 7000 Meter hohen Ganesh Himal. Nach dem Beben rutschte der ganze Hang mit allen Häusern nach unten weg ins Trisulital. Viele Familien waren ohne Obdach. Babu hat sein Haus verloren und notdürftig auf einem Hanggrundstück seines Schwagers ein paar Steine aufeinander geschichtet und mit Blech ummantelt. Nun wohnen er, seine Frau und fünf Kinder in einem Raum. Trotzdem hat Babu nicht den Mut verloren. Er und seine Familie haben überlebt, er hat sofort als Träger und Hilfsguide wieder versucht zu arbeiten. So hatte er ein bißchen Glück und konnte mit unserer Reisegruppe eine Tour unternehmen. Er hat sich als überaus hilfsbereiter und freundlicher Begleiter präsentiert, der Lebensmut und Energie hat. So haben wir uns entschlossen, Babu und seiner Familie zu helfen, ein bescheidenes Haus zu bauen, das winterfest ist und wenigstens Küche und zwei Zimmer hat. Dafür hat er eine finanzielle Hilfe von umgerechnet etwa 2000 Euro erhalten. Wir danken unseren Spendern, die Babu und seiner Familie wieder etwas Lebensglück geschenkt haben!

Unterstützung von Opfern des Erdbebens vom April 2015

Madhav Shrestha hat im Oktober 2015 mit Unterstützern unseres Hilfsvereins das schwer getroffene Langtanggebiet in Nepal besucht. Dort sind viele Dörfer durch das Erdbeben und nachfolgende Erdrutsche verschwunden oder die Häuser nicht mehr bewohnbar. Viele Familien brauchen Unterstützung, um ihre Häuser zumindest notdürftig winterfest zu machen. Madhav konnte insgesamt 32 Familien im Langtanggebiet finanziell unterstützen. Wir danken unseren Spendern, daß diese Hilfe möglich war! Und danken unseren Gästen und Fördereren, die diese beschwerliche Reise mit Madhav unternommen haben!

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Die Geschichte der kleinen Urmila
Urmila hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist seit Jahren nicht mehr in der Lage sich um ihre Tochter kümmern. Der Vater, ein junger Mann ohne Schulbildung versucht mit Gelegenheitsjobs die kleine Familie zu ernähren. Das Nervenleiden der Mutter wird schlimmer und die kleine Familie droht auseinander zu brechen. Dann entsteht eine Situation, welche in Nepal nicht so selten ist. Die Schwester, deren Mann schon lange irgendwo im Ausland verschwunden ist, zieht mit ihren beiden Kindern in die Behausung mit ein. Kümmert sich um den Haushalt, arbeitet stundenweise und sorgt dafür, dass die Kinder alle in die Schule gehen. Nun  ist sie inzwischen die offizielle Frau, wobei ihre Schwester natürlich mit gepflegt wird. Urmila ist froh, wieder so etwas, wie eine Familie zu haben.

Irgenwann wird das Geld sehr knapp, die Schuluniform und Unterrichtsmaterial können nicht mehr finanziert werden, Schulbesuche fallen häufig aus. Deshalb wurde Urmila ausgesucht und wird von Wir für Nepali – Hami Nepali ko lagee e.V. unterstützt.

Urmila geht wieder täglich zur Schule, jedoch wird ihr Augenleiden immer schlimmer. Geld für eine Augenoperation war nie vorhanden. So übernehmen wir nun gerne diese Kosten und unser Freund Madhav Shrestha 2. Vorsitzender von Wir für Nepali-Hami Nepali ko lagee e.V. begleitet Mutter und Tochter bei allen Krankenhausterminen. Nach Auskunft des Arztes sind zwei Operationen nötig, um das Auge wieder zu zentrieren.

Wir wünschen Urmila alles Gute und schnelle Genesung.

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Madhav Shrestha hat Urmila und ihre Familie im September 2015 zu ihrer letzten Augen-OP und den Nachuntersuchungen begleitet. Alles ist prima verlaufen und am selben Tag wollte sie gleich in ihre Schule, um mit ihren Mitschülern zusammen zu sein!. Wir danken allen Spendern, die mitgeholfen haben, diese notwendige Augenoperation zu finanzieren. Für Urmila und ihre Familie beginnt ein neues Leben. Ihre Tante und ihr Vater sagen herzlichen Dank! Urmila ist einfach nur glücklich!

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Diese Augenoperation, die Urmilas ganzes Leben verändert hat und ihr so viel Lebensfreude und Zuversicht geschenkt hat, kostete insgesamt umgerechnet etwa 900,00 Euro!