Unsere Gründungsgeschichte

Einige Reisen durch das Land Nepal brachten das Ehepaar Dagmar und Klaus Simon auf die Idee, nicht nur die Schönheit der Berge, die Vielfalt der Kulturen und Religionen und die liebenswerten Menschen zu genießen. Vielmehr wollten sie nun darauf achten, wie es den Menschen geht.
Wie groß ist die Armut ?
Wo sind besondere Hilfen nötig ?
Wo sind Hilfen möglich ?
Was können wir tun ?

Dagmar Simon ließ sich ein halbes Jahr von ihrem Dienst freistellen und ging nach Kathmandu. Vor Ort zeigte sich schnell wie, wo und was getan werden kann und muss.
Im Alltagsleben zeigte sich,
− viele Familienväter können trotz Arbeit ihre Familie nicht versorgen
− noch zu viele Nepalesen, vor allem Frauen, können nicht lesen oder schreiben
− Kinder können keine Schule besuchen und bekommen keine Ausbildung
− Eltern können ihren Kindern keine Schuluniform kaufen
− ein Arztbesuch kann nicht finanziert werden
− am Tag stehen für Essen und trinken nicht mal fünfzig Cent zur Verfügung.

Gerade in der Hauptstadt Kathmandu ist die Armut vieler Familien nicht mehr zu übersehen. Junge Menschen aus den Bergdörfern des Himalaya kommen in die Großstadt, erhoffen sich einen Arbeitsplatz, wollen Geld verdienen und möchten eine Familie ernähren können. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Keine Arbeit, keine Wohnung, keine ordentliche Wasserversorgung und eine schlecht organisierte Müllentsorgung prägen das Leben vieler Einwohner Kathmandu`s.
Mutlosigkeit und keine Aussicht auf Besserung, fördern schon bei jungen Menschen Alkoholismus und Verelendung.
Straßenkinder, manche jünger als fünf Jahre, leben in Kathmandu unter Brücken, in Hauseingängen und verlassen Abbruchhäusern.
Kranke Menschen lassen sich von selbst ernannten Heilern auf der Straße behandeln.
Es gibt bereits einige gute und erfolgreiche Hilfsprojekte in Kathmandu.
− Suppenküchen für die Speisung von Kindern
− Geldsammlungen für die Finanzierung eines Lehrers der Erwachsenen Lesen und Schreiben beibringt
− Kurse für Frauen, die Nähen lernen wollen oder sich mit einem kleinen Laden selbstständig machen möchten
− Ärzte, die kostenlos behandeln
− Anlaufstellen für die Straßenkinder

All diese Projekte verdienen unsere Unterstützung und verlangen auch nach neuen Ideen und zusätzlichen Hilfsmaßnahmen.

Zurück in Deutschland mußte ich nur noch Gründungsmitglieder werben, die sich für diesen guten Zweck einsetzten.
Meine ehemalige Chefin Frau Leitende Regierungsdirektorin Schöner und ihre Bekannte Frau Winterstein investierten sofort viel Zeit und Mühe. Meine Eltern, Lieselotte und Dieter Förtsch, waren sowieso mit dabei, ebenso meine Schwiegermutter, Christa Simon und natürlich mein Mann, Klaus Simon. Unser Freund, Madhav Shrestha stellt die Verbindung zwischen Nepal und Deutschland her, hilft bürokratische und sprachliche Hürden zu meistern. Er überwacht alle Projekte persönlich.

Damit war klar, wir gründen unseren Verein!

Wir für Nepali – Hami Nepali ko lagee e. V.


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